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Service- und Wartungsvertrag für Ladeinfrastruktur von eBussen

So profitieren die Stadtwerke Bonn von den OMNIplus CHARGE Servicetechnikern

Mit OMNIplus CHARGE haben die Stadtwerke Bonn nicht nur ihren Betriebshof elektrifiziert, sie haben sich auch für den passenden Service- und Wartungsvertrag für Ladeinfrastruktur entschieden. Dass es dafür gute Gründe gibt, erklärt uns Sascha Keller. Bei seinem Einsatz in der ehemaligen bundesdeutschen Hauptstadt zeigt uns der Servicetechniker außerdem, worauf es bei seiner Arbeit ankommt: Know-how, Kommunikation und Schnelligkeit.

Auf einen Blick: der Service- und Wartungsvertrag für Ladeinfrastruktur von OMNIplus CHARGE

An wen richtet sich das Angebot?
An alle Kommunen und Verkehrsunternehmen, die eine neue Ladeinfrastruktur mit OMNIplus CHARGE realisieren.

Welche Leistungen sind enthalten?
Der Vertrag umfasst zwei Leistungsbereiche:

  • Wartungen: Im Rahmen regelmäßiger Wartungstermine werden alle Komponenten überprüft – jeweils entsprechend der vom Hersteller geforderten Intervalle.
  • Reparaturen: Bei einer technischen Störung ist die Service-Hotline von OMNIplus CHARGE rund um die Uhr erreichbar. Im ersten Schritt wird versucht, das Problem remote zu lösen. Falls das nicht gelingt, macht sich ein Service-Techniker auf den Weg.

Wie schnell sind die Servicetechniker von OMNIplus CHARGE im Ernstfall für Reparaturen vor Ort?
Innerhalb von 24 bzw. 48 Stunden – je nachdem, wie der Vertrag ausgestaltet ist.

Elektrisiert für eMobilität
Für seine Kunden nimmt Sascha Keller jeden Monat viele hundert Kilometer auf sich. Kein Problem für den 31-Jährigen, denn auf den Fahrten tauscht er sich gern mit seinen Kollegen aus, über aktuelle Projekte und Learnings. Außerdem merkt man deutlich im Gespräch: Der Experte für Hochvolt-Technik und DC-Ladeinfrastruktur (Laden mit Gleichstrom) ist geradezu elektrisiert von seinem Job. Er mag seine Arbeit und den Kontakt mit seinen Kunden – und erfährt umgekehrt Wertschätzung für sein Engagement und Know-how.

 

"Im Notfall bin ich innerhalb von 24 beziehungsweise 48 Stunden beim Kunden – je nach Vertrag."

Sascha Keller, OMNIplus CHARGE Servicetechniker

 

Immer mit dabei: Sascha Kellers Firmenwagen, eine rollende Werkstatt, vollgepackt mit Spezial-Tools, die er vor Ort beim Kunden braucht. Das Einsatzgebiet der OMNIplus CHARGE Servicetechniker erstreckt sich über ganz Deutschland. Sascha Keller und seine Kollegen teilen es sich nach Regionen auf. Er ist hauptsächlich in Süddeutschland unterwegs. Wenn es darauf ankommt, nimmt er aber auch längere Strecken auf sich. „Das hängt von der Auslastung im Team oder der Dringlichkeit ab“, so der Experte für Ladeinfrastruktur.

Neben Wartungen übernehmen er und seine Kollegen auch Reparaturen und Notfälle. In diesen Fällen sind die Servicetechniker möglichst schnell beim Kunden.

Im Wartungseinsatz bei den Stadtwerken Bonn
Heute, beim Besuch in Bonn, steht einer der regelmäßigen Wartungstermine an. Je nach Komponente finden diese in Intervallen von drei, sechs, neun und zwölf Monaten sowie nach drei und sechs Jahren statt. Nach zwölf Jahren wird außerdem eine Generalüberholung durchgeführt. Diesmal werden die Pantographen geschmiert, über die Busse mit einem Stromabnehmer auf dem Dach geladen werden. Damit alle mechanischen Teile korrekt funktionieren, erfolgt dies alle drei Monate.

Diese regelmäßigen Termine sind Teil des Service- und Wartungsvertrags, den die Stadtwerke über fünf Jahre abgeschlossen haben. Die Entscheidung für dieses Rundum-Sorglos-Paket fiel im Rahmen des Baus der neuen Ladeinfrastruktur durch Daimler Buses Solutions auf dem Betriebshof Friesdorf im Süden von Bonn.

 

Der Wartungseinsatz beginnt mit der Wahl der nötigen Werkzeuge. Vom Multimeter über den Adapterkoffer bis zum Erste-Hilfe-Kasten – Sascha Keller hat alles dabei, um für jede Aufgabe bestens gerüstet zu sein.
Ein fester Bestandteil des Service- und Wartungsvertrags für Ladeinfrastruktur: Kontrolle und Wartung der zentralen Komponenten. Dazu zählt auch die Diagnose der Ladegeräte, die Sascha Keller dazu mit dem Laptop verbindet.
Weiter geht’s in luftiger Höhe – mit Schmierung und Funktionsprüfung der mechanischen Komponenten der insgesamt acht Pantographen.
Zuletzt steht die Prüfung der beiden Ladestecker mit CCS2-Steckverbindung an. Schnell steht fest: alles im grünen Bereich!

Viele Komponenten, ein Ansprechpartner
Simon Böss, einer der zwei zuständigen Projektingenieure bei den Stadtwerken Bonn, erklärt den zentralen Grund. Er wünscht sich einen Ansprechpartner, den er im Falle eines Problems kontaktieren und bitten kann, innerhalb kurzer Zeit vor Ort zu sein. „Für unsere Bestandsladegeräte haben wir den nicht“, so Böss. Stattdessen mussten die Projektingenieure bei Störungen mit jedem einzelnen Hersteller Kontakt aufnehmen und auf Fehlersuche gehen. Das zentrale Problem dabei beschreibt sein Kollege Timo Nebel: „Uns fehlte da jegliche Grundlage, um Reaktionszeiten oder fixe Lieferzeitpunkte für Ersatzteile einzufordern.“

Mit OMNIplus CHARGE und der neuen Ladeinfrastruktur sollte das anders werden – die Lösung: der Service- und Wartungsvertrag. „Wenn Störungen auftreten, können wir die Hotline kontaktieren“, freut sich Simon Böss, „und wie im Vertrag vereinbart, wird der Fehler innerhalb von 24 Stunden behoben.“

Manchmal geht es sogar noch schneller, denn kleinere Störungen können meist remote behoben werden. Erst, wenn dieser Versuch erfolglos bleibt, rücken Sascha Keller und seine Kollegen aus.

 

Partnerschaftliche Experten – Simon Böss (Projektingenieur, Stadtwerke Bonn), Sascha Keller (Servicetechniker, OMNIplus CHARGE) und Timo Nebel (Projektingenieur, Stadtwerke Bonn).

Schulungen „mit System“
Ein weiterer Vorteil des Service- und Wartungsvertrags findet sich im Systemansatz von OMNIplus CHARGE: Beim Bau von Ladeinfrastruktur wird auf bewährte Ladegeräte von Partnerunternehmen zurückgegriffen. Für jede dieser Komponenten werden Sascha Keller und seine Kollegen individuell geschult. Hinzu kommen regelmäßige Sicherheitsunterweisungen. „Das heißt, wir sind auf dem neuesten Stand. Außerdem haben wir immer die aktuellen Power-Tools und Messgeräte“, erklärt Keller nicht ohne Stolz.

Der ganzheitliche Weg zur eMobilität
Das Beispiel der Stadtwerke Bonn beweist praxisnah den Mehrwert des Service- und Wartungsvertrags für Ladeinfrastruktur: Ob im Störungsfall oder bei den regelmäßigen Wartungsterminen – mit Servicetechnikern wie Sascha Keller sichern sich Verkehrsbetriebe Expertise und Verlässlichkeit. Das macht das Angebot zum wichtigen Baustein im ganzheitlichen Ansatz von OMNIplus CHARGE: Es umfasst nicht nur Planung und Bau von Ladeinfrastruktur, sondern auch die langfristige und partnerschaftliche Unterstützung der Kunden im täglichen Betrieb.

Starten Sie mit OMNIplus CHARGE in die eMobilität. Wir unterstützen Sie mit unserem ganzheitlichen Einsatz – von der Planung über den Bau bis zum Betrieb.

Daimler Buses GmbH OMNIplus