Service

30 Jahre OMNIplus

Vom Werkstatt-Service zum Systempartner

Vor 30 Jahren ging OMNIplus mit einer ebenso einfachen wie revolutionären Idee an den Start: Busunternehmen sollen alle Services rund um den Omnibus kompetent und individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten aus einer Hand erhalten. Dieser Grundgedanke leitet die Arbeit von OMNIplus bis heute – dies gilt für digitale Services ebenso wie für die Transformation zur eMobilität.

OMNIplus wurde 1996 gegründet, um alle Serviceleistungen für die Omnibusse von Setra und Mercedes-Benz aus einer Hand zu bieten.

1996: Serviceleistungen werden gebündelt
Schon 1995 wurden die Omnibusmarken Mercedes‑Benz und Setra unter dem Dach der damaligen EvoBus GmbH zusammengeführt. Die Bündelung von busspezifischen Serviceleistungen war damit also der logisch nächste Schritt. So wurde 1996 die Marke OMNIplus ins Leben gerufen, die von Beginn an auf ein innovatives sowie individuell abgestimmtes Leistungsportfolio setzte und Busunternehmen mit Wartungspaketen und vor allem einem dichten ServiceNetz überzeugte. 30 Jahre später kann OMNIplus mit mehr als 600 Servicestützpunkten das größte und dichteste busspezifische ServiceNetz in ganz Europa vorweisen.

Mit den ServiceVerträgen von OMNIplus lässt sich der optimale Serviceumfang für Omnibusse individuell zusammenstellen.

1998: Neue ServiceVerträge setzen Maßstäbe  
Innovationen im Bereich Serviceleistungen sind in den Jahren nach der Gründung ein Markenzeichen von OMNIplus und bleiben es bis heute. So setzte die Einführung neuer ServiceVerträge bereits zwei Jahre nach seiner Gründung branchenweit Maßstäbe für busspezifische Dienstleistungen, denn der Umfang der Verträge wird an technologische und wirtschaftliche Entwicklungen angepasst. Heute können Busunternehmen den Serviceumfang so individuell und anforderungsgerecht zusammenstellen, dass er perfekt auf ihren Fuhrpark zugeschnitten ist. Und durch die Einführung der eServiceVerträge für Elektrobusse können sich Kunden sicher sein, dass es für jeden Fuhrpark die passende Lösung gibt.

OMNIplus Originalteile erfüllen höchste Qualitätsstandards.

1998: Perfektionierung der Ersatzteilversorgung
Auch bei der Ersatzteilversorgung zeigt sich, wie richtig die Bündelung der Serviceleistungen unter einem Dach ist, denn OMNIplus entwickelt gleich eine enorme Schlagkraft. Im selben Jahr in dem die ServiceVerträge eingeführt wurden, werden auch die bisher separaten Ersatzteil-Organisationen von Mercedes-Benz und Setra Omnibussen zusammengeführt. Weiter optimiert wird der Service, als zehn Jahre später das ErsatzteilLogistik Center in Neu-Ulm in Betrieb genommen wird. Heute steht im OMNIplus eShop rund um die Uhr das Teileportfolio an klassischen Originalteilen und Reman Originalteilen für die Busse beider Marken zur Verfügung. Der Service-Gedanke für den Kunden steht auch beim eProcurement im Mittelpunkt. Damit lässt sich der eShop direkt in das Warenwirtschaftssystem des Betreibers integrieren. Seit 2019 können Ersatzteile zusätzlich direkt vor Ort im 3D-Drucker gefertigt werden – eine Revolution in der Teilversorgung durch moderne Fertigungsverfahren.

OMNIplus Reman Originalteile mit einer überzeugenden Ökobilanz.
Etwa 40.000 Omnibus-Ersatzteile der Marken Mercedes-Benz und Setra sind bereits 3D-druckfähig.

2004: OMNIplus digitalisiert die Servicewelt
Mit dem neuen Jahrtausend kommen auch für die Busbranche neue Herausforderungen, digitale Prozesse halten nach und nach Einzug in nahezu alle Wirtschaftsbereiche und der Bus macht hier keine Ausnahme. Bei der Digitalisierung der Serviceleistungen im Busbereich ist OMNIplus ein wahrer Vorreiter. Bereits 2004 stand das ServiceVerzeichnis online zur Verfügung. In diesen Jahren eröffnete OMNIplus auch den Online-Shop, in dem Busunternehmen mit eigener Werkstatt bereits damals ganz unkompliziert Teile bestellen konnten. Damals eine wahre Pionierleistung in der Busbranche. Heute erkennt das System die individuelle Flotte des Bestellers über die VIN-Nummer. Einkaufs-Listen unterstützen Kunden und Werkstattmitarbeiter dabei, Ersatzteile schnell zu identifizieren und damit Reparaturzeiten zu verkürzen.

2004: Leistungsangebot wird klassifiziert
Die Nullerjahre sind eine Zeit, in der Europa zusammenwächst. Viele Staaten aus Mittel- und Osteuropa treten der Europäischen Union bei, neue Reiseziele für den Bus öffnen sich. Im Jahr 2004 klassifiziert OMNIplus eigene Stützpunkte und sorgt so dafür, dass Busbetreiber auf einen Blick erkennen können, welche Leistungen vor Ort zur Verfügung stehen. Heute sind die Standorte entsprechend ihres Leistungsangebots europaweit als BusWorld, BusPort oder als BusPoint klassifiziert. In Europa betreibt OMNIplus heute 35 eigene Daimler Buses Service Center, das komplette ServiceNetz umfasst über 600 Servicestützpunkte in mehr als 40 Ländern, von denen über 130 als spezialisierte eBus Servicestützpunkte zertifiziert sind. Weitere Standorte sind im Bau oder in Planung. In diesem starken Netz bietet OMNIplus ebenfalls den 24h Service an, der rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche zur Verfügung steht.

In den Nullerjahren wächst Europa zusammen und OMNIplus klassifiziert Servicestützpunkte für ein Leistungsportfolio auf das sich Unternehmen verlassen können.

2017: OMNIplus ON vernetzt den Bus
Mehr als 20 Jahre nach der Gründung wagt die Marke einen Schritt in eine völlig neue Servicewelt. Im Herbst 2017 wird OMNIplus ON vorgestellt, ein digitaler Service, bei dem alle Dienstleistungen rund um den Bus in einem einzigen Portal zusammengefasst sind. Damit werden Fahrzeug, Fahrer, Unternehmen und Service miteinander vernetzt – immer mit dem Fokus, einen echten Mehrwert für den Betreiber zu schaffen. Mit OMNIplus ON erhalten Flottenmanager jederzeit in Echtzeit Zugriff auf Fahrzeug-, Diagnose- und Verbrauchsdaten und sind so über den Zustand ihrer Fahrzeuge informiert. Der Arbeitsalltag wird deutlich vereinfacht, etwa wenn mit den neu eingeführten Over‑the‑Air Updates die Software-Aktualisierungen ohne Werkstattaufenthalt direkt ins Fahrzeug übertragen werden.

Das OMNIplus ON Portal bietet Busbetreibern eine große Bandbreite von digitalen Diensten, die neu eingeführten Over-the-Air Updates bringen Software-Aktualisierungen ohne Werkstattaufenthalt direkt in den Bus.
Für neu ausgelieferte Omnibusse bietet OMNIplus ein kostenloses digitales Servicepaket an.

2022: Umfassende Unterstützung rund um die eMobilität
Neben der Digitalisierung ist die Transformation zur Elektromobilität ein weiterer Mega-Trend, der neue Antworten im Service erfordert. OMNIplus führt ab 2022 neue Angebote rund um die eMobilität ein, die Services zur Verlängerung der Nutzungsdauer von Hochvoltbatterien, spezifische ServiceVerträge sowie Schulungsangebote umfassen und perfekt auf die neue Antriebstechnologie abgestimmt sind. Die Leistungen rund um Ladeinfrastruktur werden 2025 unter dem Dach von OMNIplus CHARGE gebündelt, wo Verkehrsunternehmen bei allen Aspekten rund um die Planung und den Betrieb der kompletten Ladeinfrastruktur unterstützt werden. Mit eigenen Servicetechnikern und Charging‑as‑a‑Service macht die neue Marke die Transformation in die eMobilität einfacher denn je.

Mehr als 130 eBus Servicestützpunkte sind auf den Umgang mit Hochvolttechnik spezialisiert.
Das OMNIplus Training zum Themengebiet Wasserstoff bereitet Werkstätten optimal für Arbeiten am eCitaro fuel cell vor.
OMNIplus CHARGE liefert Busunternehmen auf Wunsch das gesamte eMobilitäts-Ökosystem aus einer Hand.

2026: Strategischer Systempartner rund um den Bus
Im Jubiläumsjahr nimmt man bei OMNIplus neue Aufgaben in Angriff, beispielsweise werden immer mehr Servicestützpunkte als eBus Standorte zertifiziert, während gleichzeitig der Aufbau europaweiter Ladeinfrastruktur vorangetrieben wird. In 30 Jahren OMNIplus hat sich vieles geändert, eine Konstante aber prägt die Arbeit der Servicemarke von Daimler Buses: Busbetreiber erhalten bei OMNIplus alle Services rund um den Omnibus aus einer Hand. Mit dem dichten, busspezifischen Netz an Servicestützpunkten, individuellen ServiceVerträgen, den Trainings- und Schulungsangeboten sowie dem eShop, OMNIplus ON und OMNIplus CHARGE ist OMNIplus heute der strategische Systempartner für Busunternehmen in ganz Europa.

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